Handtücher waschen Was beim Handtücher waschen zu beachten gilt (Bild: © Ulf – Fotolia.com)

Handtüchern kommt in Haushalt, Bad und Freizeit eine besondere Aufmerksamkeit zu. Denn die saugfähigen Materialien sind in der Lage, eine große Menge an Bakterien, Schmutz und Feuchtigkeit aufzunehmen. Daher sorgt der richtige Waschvorgang nicht nur für saubere und gepflegte Wäsche, sondern verhindert auch ein Verfärben oder Erhärten. Damit Sie lange von Ihren neuen Handtüchern profitieren können, gilt es einiges zu beachten. Die wichtigsten Fragen & Antworten zum Thema Handtücher waschen, haben wir deshalb hier für Sie zusammengefasst.

Bei welcher Temperatur sollte man Handtücher waschen?

Handtücher benötigen ein Mindestmaß an Hygiene, denn sie kommen direkt mit Ihrer Haut in Berührung. Um einen Großteil an Bakterien abzutöten, ist eine Waschtemperatur von mindestens 60° C erforderlich. Dazu ist ein Buntwäsche-Programm ratsam. In Ausnahmefällen – wie bei einer Pilzinfektion oder einem Parasitenbefall – sollten Sie besser eine Kochwäsche bei 90 Grad wählen. Doch Vorsicht! Ob sich Ihr buntes Handtuch für eine höhere Temperatur eignet, können Sie den Pflegehinweisen des Etiketts entnehmen. Weiße Handtücher lassen sich problemlos bei hoher Gradzahl waschen. Regelmäßig ausgeführt, dient eine Kochwäsche sogar der Grundreinigung Ihrer Waschmaschine. Wer bei niedrigeren Temperaturen wäscht, muss mit einem bakteriell bedingten Geruch seiner Wäsche rechnen.

Welche Waschmittel sind bei Handtüchern zu empfehlen?

Die Farbe der Handtücher bestimmt die Auswahl des Waschmittels. Daher ist es wichtig, die Handtücher vor dem Waschgang zu sortieren. Für bunte oder dunkle Wäsche ist ein Colorwaschmittel empfehlenswert, denn es erhält die Farbe und sorgt für Leuchtkraft. Vollwaschmittel mit Aufheller und Bleichmittel eignen sich bei weißen Handtüchern. Empfindliche Menschen greifen am besten auf ein Feinwaschmittel zurück. Inzwischen hat sich der Handel mit Sensitivprodukten auf die Bedürfnisse von Allergikern eingestellt.

Was ist bei unterschiedlichen Materialien zu beachten?

Zu den Klassikern gehören Frottier-Handtücher aus Baumwolle. Gewebte Noppen und Schlingen ermöglichen eine hohe Saug- und Strapazierfähigkeit. Bio-Baumwolle verwöhnt Kinder und Allergiker. Denn die Herstellung erfolgt ohne Bleichmittel und Pestizide. Ihre weiche Struktur ist besonders sanft zur empfindlichen Haut. Wird der Baumwolle eine synthetische Faser beigemengt, dann trocknen sie schneller als ein reines Naturprodukt.

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Noch saug- und trocknungsfähiger werden Sie nur ein Handtuch aus Mikrofaser erleben. Idealerweise begleiten sie mehrere Saunagänge. Die eingewebten Hohlräume punkten mit rascher Trocknungszeit. Ihre antibakterielle Behandlung verhindert einen üblen Geruch. Beim Transport überzeugt ihre Leichtigkeit und Platzersparnis. Mikrofaserhandtücher dürfen nur bis 40 Grad gewaschen werden. Auf Weichspüler sollten Sie hier verzichten. Auch nach langem Gebrauch werden Sie Freude an den Farben haben.

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Welche Wäsche kann zusammen mit Handtüchern in die Waschmaschine?

Nur robuste Materialien und Textilien im gleichen Farbton eignen sich für einen gemeinsamen Waschgang mit Handtüchern. Dazu gehören beispielsweise:

  • Bettwäsche
  • Geschirrtücher
  • Duschvorleger
  • Wasch- und Spüllappen

Abgesehen von der höheren Waschtemperatur könnten empfindliche Materialien wie Wolle und Seide durch die grobe Struktur der Handtücher beschädigt werden.

Ist eine Desinfektion ratsam?

In den meisten Fällen ist kein Hygienespüler erforderlich. Stattdessen kann eine Desinfektion die Umwelt strapazieren und eine Überempfindlichkeit bei Ihnen auslösen. Außerdem benötigt ein gesundes Immunsystem eine gewisse Keimzahl, um die Abwehrkräfte zu trainieren. Bei weißen Handtüchern erfüllt die Bleiche eines Vollwaschmittels den Effekt einer Desinfektion.

Weshalb vergrauen weiße Handtücher und gibt es eine Lösung dafür?

Grauschleier können nach wenigen Waschgängen durch ein Absetzen kleiner Schmutzpartikel aus dem Spülwasser im Handtuch entstehen. Ein Grund liegt möglicherweise in der unzureichenden Dosierung des Waschmittels. Weißes verfärbt sich auch durch ein farbiges Wäschestück, das in der Trommel versehentlich vergessen wurde. Sind die Handtücher bereits optisch unansehnlich, können sogenannte Wäsche-weiß-Tücher Abhilfe schaffen. Empfehlenswert sind Vergrauungsinhibitoren in pulverförmigen Vollwaschmitteln.

Was kann man tun, damit Handtücher weich bleiben und nicht hart werden?

Eine Ursache ist in der Dosierung des Waschmittels beim Handtücher waschen begründet. Ist der Anteil an wasserenthärtenden Substanzen zu gering, werden die Fasern rau. Verwendet Ihr hingegen zu viel Waschmittel, kommt es zur Ablagerung in den Fasern. Wer die Waschmaschine überlädt, wird von der Härte seiner Handtücher unangenehm überrascht sein. Bei hohem Härtegrad des Wassers kann ein Weichspüler verwendet werden. Allerdings verringert eine Anwendung die Saugfähigkeit der Fasern. Wird zu viel Weichspüler eingesetzt, werden raue Handtücher das Ergebnis sein. Es ist also auf vieles zu achten, damit die Handtücher immer schön weich bleiben.

Was hilft gegen Fusseln an Handtüchern?

Meist hört das Fusseln neuer Handtücher nach den ersten Waschgängen auf. Abhilfe schafft ein Wäschetrockner. Steht Ihnen kein Trockner zur Verfügung, können Sie das Fusseln nur über anfänglich häufiges Handtücher waschen beseitigen. Sollte das Fusseln danach nicht aufhören, bleibt Ihnen nur, einen anderen Verwendungszweck für das Handtuch zu finden.

Was ist bei einer Verfärbung notwendig?

Zum Entfärben in der Waschmaschine bietet der Handel spezielle Mittel in Pulverform an. Naturfasern wie Baumwolle lassen sich gut entfärben. Synthetische Materialien eignen sich nicht zur Entfärbung.

Was tun, wenn Handtücher nach dem Waschen noch muffig riechen?

War die Wäsche beim Einräumen noch feucht, entsteht auch beim Handtücher waschen ein übler Geruch. Dann sollten Sie die Handtücher erneut bei einer hohen Temperatur in die Waschmaschine geben. Manch einer schwört auf die Zugabe von Zitronensäure, Essig oder Parfümöl zum letzten Spülgang.
 Aber Vorsicht: Bei häufiger Verwendung können die Säuren Teile, wie z.B. Dichtungen, der Waschmaschine angreifen und Schäden verursachen. 

Kontrollieren Sie auch Waschmaschine. Tipps gegen muffig riechende Waschmaschinen Wäsche finden Sie hier.

Wann sollten Handtücher gewechselt werden?

Tipp: Normal ist es, ein Handtuch nach dem Duschen oder Baden zum Trocknen aufzuhängen. Danach können Sie es weitere zweimal verwenden, bevor es gewechselt werden sollte. Händehandtücher sollten bei regelmäßiger Nutzung täglich ausgetauscht werden.

Die wenigsten werden dies wissen und aus hygienischen Gründen bereits beherzigen.

Wann sind Handtücher abgenutzt und sollten entsorgt werden?

In der Regel halten qualitativ hochwertige Handtücher bis zu 10 Jahre. Sollte ein Handtuch bereits Fasern verlieren, dann wird es Zeit, dass Sie sich um Ersatz kümmern.

Wie lassen sie sich am besten trocknen?

Handtücher trocknen bestenfalls auf einer Leine im Wind. Dabei ist eine intensive Sonneneinstrahlung zu vermeiden. In der kalten Jahreszeit ist ein Wäschetrockner alternativlos. Baumwollene Handtücher bleiben bei diesem Trocknungsverfahren vor allem flauschig.

Sollten sie gebügelt werden?

Bügeln ist nachteilig. Es verändert die Baumwollfasern so stark, dass nach der Wärmeeinwirkung weniger Feuchtigkeit vom Handtuch aufgenommen werden kann.

Wo sollte man Handtücher nach dem Waschen aufbewahren?

Handtücher werden bestenfalls im Bad aufbewahrt. Gestapelt im Regal oder zusammengerollt im Korb sind sie ein toller Farbakzent!



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