Weichspüler lassen die Wäsche weicher und geschmeidiger werden, sie lässt sich leichter bügeln, trocknet schneller, die elektrostatische Aufladung wird verringert – die Liste der Vorteile ist lang. Aber auch einige Nachteile sind nicht von der Hand zu weisen: Handtücher verlieren ihre Saugkraft, Sportbekleidung ihre Atmungsaktivität, die Umwelt wird durch Weichspüler belastet. Daher sollten Sie bei der Verwendung von Weichspülern genau abwägen, wann der Einsatz sinnvoll ist und in welchen Fällen es sogar wichtig ist, auf den Weichspüler zu verzichten. Ein Weichspüler Test der Stiftung Warentest gibt es bisher nicht.

Der beste Weichspüler

Welches das beste Produkt für Sie ist, müssen Sie selbst entscheiden. Testen Sie einfach selbst einige Weichspüler und entscheiden Sie anhand des Ergebnisses. Einen Weichspüler Test von Stiftung Warentest oder anderen renomierten Testinstituten gab es bisher nicht, weshalb wir Sie hier mit umfangreichen Informationen zum Thema versorgen wollen. Eine Auflistung beliebter Weichspüler auf Amazon.de finden Sie hier:

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Was ist drin im Weichspüler?

Im Weichspüler sind in der Regel kationische Tenside als Wirksubstanzen enthalten. Diese verbinden sich mit den negativ geladenen Fasern der Textilien und verhindern damit die Versteifung der Wäschestücke. Die enthaltenen Duftstoffe verleihen den Stoffen einen angenehmen Geruch. Die Vielfalt an Duftvarianten ist sehr groß, auch für empfindliche Personen wie Allergiker stehen spezielle Produkte zur Auswahl. Konservierungsstoffe werden ebenfalls zugefügt, trotzdem sollten Sie darauf achten, den Weichspüler nicht unter 5° C oder über 25°C zu lagern, da er sonst dickflüssig wird und auch mit Wasser verdünnt, nicht mehr zu gebrauchen ist.

Wozu benötigt man einen Weichspüler?

Einige Tests haben ergeben, dass weiche und wohlriechende Wäsche, die sich leicht bügeln lässt, den Tragekomfort natürlich erhöht. Durch die Inhaltsstoffe wird die sogenannte Wäschestarre verhindert, die besonders beim Trocknen auf der Wäscheleine vorkommt. Zudem verhindert der Weichspüler die elektrostatische Aufladung synthetischer Textilien, sodass sie länger sauber bleiben. Auch die Lebensdauer der Textilien soll verlängert werden.

Es gibt besonders auf Hautverträglichkeit geprüfte Weichspüler, die das Hautbild von Menschen mit Neurodermitis oder sehr empfindlicher Haut verbessern können, da die weicheren Kleidungsstücke nicht so hart auf der Haut reiben. Letztlich kann durch die Verwendung von Weichspülern auch der Trocknungsprozess beschleunigt werden.

Aber was Weichspüler nicht können, ist die Wäsche zu reinigen oder einen Einfluss auf die Wirkung des Waschmittels auszuüben.

Die Vor- und Nachteile von Weichspülern im Überblick

  • Weiche und frisch duftende Wäsche
  • Ermöglicht leichtes Bügeln
  • Verhindert Wäschestarre
  • Verhindert elektrostatische Aufladung
  • Schnelleres Trocknen
  • Bei regelmäßiger Nutzung kostenintensiv
  • Einige Marken belasten die Umwelt
  • Kann bei sensibler Haut Allergien hervorrufen

Bei welchen Textilien sind Weichspüler tabu?

Beim Waschgang von Funktions- und Sportbekleidung sollte kein Weichspüler zugegeben werden, da der Schutzfilm, der sich um die Fasern legt, die Atmungsaktivität der Bekleidungsstücke beeinträchtig. Handtücher und andere Frotteewaren werden durch den Einsatz von Weichspülern schön weich, verlieren jedoch ihre Saugfähigkeit. Auch Staub- und Reinigungstücher aus Mikrofaser sollten Sie ohne Weichspüler waschen, hier ist die elektrostatische Aufladung schließlich gewollt, um den Schmutz anzuziehen und eine bessere Reinigungswirkung zu erzielen.

Die geliebte Daunenjacke sollte ebenfalls nicht in Kontakt mit dem Weichmacher treten, da die Daunen sonst verkleben. Wenn Sie gegen Parfüm- oder Konservierungsstoffe allergisch sind oder Farbstoffe nicht vertragen, sollten Sie ganz auf den Einsatz von Weichspülern verzichten, um Ihre Atemwege, Schleimhäute und Haut zu schützen.

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Wie umweltverträglich sind Weichspüler?

Die EU-Detergenzienverordnung EG/907/2006 von 2006 schreibt vor, dass die in Weichspülern enthaltenen Tenside vollständig biologisch abbaubar sein müssen. Für die zusätzlichen organischen Inhaltsstoffe und Duftstoffe gibt es keine diesbezüglichen Vorgaben. Daher empfiehlt auch das Umweltbundesamt, Weichspüler nur da einzusetzen, wo sie wirklich notwendig sind, und dazu auf die richtige Dosierung zu achten, um unsere Umwelt nicht mit unnötigen Chemikalien zu belasten.

Ist weiche Wäsche auch ohne Weichspüler möglich?

Es gibt diverse Alternativen, weiche Wäsche mit einer geringeren Umweltbelastung zu erhalten. Hängen Sie ihre Wäsche direkt nach dem Waschen auf, statt sie noch lange in der Trommel liegen zu lassen. Dann behält sie ihre Frische und wird nicht hart. Eine Waschmaschine mit Zeitvorwahl kann morgens befüllt und programmiert werden, dann ist die Wäsche gerade fertig, wenn Sie von der Arbeit kommen. Bei Smart Waschmaschinen können Sie dies sogar von unterwegs tun.

Sehr umweltbewusst ist der Einsatz von Waschnüssen oder Waschkastanien, die Waschmittel und Weichspüler in einem sind. Inzwischen gibt es diese auch als Flüssigwaschmittel, welches aus indischen Seifennüssen und Schwarzwaldwasser gewonnen wird. Für Allergiker und unsere Umwelt sind diese Biowaschmittel die beste Wahl.

Besonders in Regionen mit sehr hartem Wasser sollte dann jedoch ein Wasserenthärter zugegeben werden, der meist in regulären Waschmitteln enthalten ist, um Kalkablagerungen an den Heizstäben der Waschmaschine zu vermeiden. Wenn Sie die Möglichkeit haben, Regenwasser zum Waschen zu nutzen, können Sie gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: Regenwasser ist weich, schont damit die Waschmaschine und die Wäsche wird von allein ebenfalls angenehm weich.

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