Waschmaschine entkalken Kalk kann die Waschmaschine erheblich schädigen (Bild: © maryna Voronova - Fotolia.com)

In vielen Gebieten Deutschlands ist das Wasser stark kalkhaltig. Es ist gut zu wissen, ob und in wie fern dies auf den eigenen Haushalt zutrifft. Denn die Wasserhärte des Leitungswassers sollte ausschlaggebend für den Umgang mit den Haushaltsgeräten sein. So kann das sogenannte harte Wasser bei Waschmaschinen zu Kalkablagerungen führen. Nun sollte man die Waschmaschine entkalken.

Warum sollte man die Waschmaschine entkalken?

Ist das Wasser in der Gegend hart, kann es zu Kalkablagerungen in der Waschmaschine kommen. Die Folgen können weitreichend sein. Neben dem Heizstab sind meist auch weitere Maschinenteile wie der Schlauch und die Waschtrommel betroffen. Und darum sollten Sie Ihre Waschmaschine entkalken:

  • Für ein dauerhaft optimales Waschergebnis und konstante Waschleistung
  • Für eine längere Lebenserwartung Ihrer Waschmaschine
  • Für eine bessere Energieeffizienz, da verkalkte Heizstäbe das Wasser nicht mehr effizient erhitzen und damit der Stromverbrauch steigt
  • Für gleichmäßige hohe Waschtemperaturen
  • Für mehr Hygiene beim Waschen
  • Um Wasserschäden vorzubeugen, da bei Verkalkung Kunststoffteile porös werden können

Zudem kann der Kalk sich auch an den Kleidungsstücken festsetzen und die Fasern verändern. Diese werden dann hart, brüchig und grau. Unternimmt man nichts gegen die Kalkablagerungen, so können diese unter Umständen zur Beschädigung einzelner Teile der Waschmaschine und damit zu teuren Reparaturen führen. Im schlimmsten Fall kann es sogar zum Totalschaden der Waschmaschine kommen, wenn z.B. durch einen Wasserschaden auch die Maschinen-Elektronik betroffen ist.


Wie hart ist das Wasser?

Bevor man sich ans Entkalken macht, sollte man feststellen, ob der Härtegrad des Wassers tatsächlich bedenklich ist.
Der Härtegrad gibt an, wie viel Kalk das Wasser enthält. Weil die Werte regional sehr stark schwanken können, ist es sinnvoll, sich genauer zu informieren. Am einfachsten bekommen Sie die gewünschte Auskunft über die Internetpräsenz des örtlichen Wasserversorgers.

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Wie oft muss die Waschmaschine entkalkt werden?

Wasser, das auf Stufe 4 oder niedriger eingeordnet wurde, gilt als kalkarm bzw. weich bis mittel. Dementsprechend muss die Waschmaschine nicht so oft gereinigt bzw. entkalkt werden. Wasser über Stufe 7 gilt hingegen als sehr kalkhaltig. In diesem Fall müssen die Waschmaschinen Besitzer bei jedem Waschgang auf Entkalkungsmaßnahmen zugreifen.

Generell gilt: die Waschmaschine sollte mindestens 1 x pro Jahr entkalkt werden.

Im Übrigen sei auf diese grobe Übersicht verwiesen:

Härtegrad Waschmaschine entkalken
≤ 4 aller 6 Monate
4 – 7 aller 1-2 Monate
> 7 bei jeder Wäsche Entkalker (Tab oder Pulver) hinzufügen

Wie entkalkt man die Waschmaschine?

Es gibt viele Möglichkeiten die Waschmaschine zu entkalken. Einige schwören auf natürliche Hausmittel, andere nehmen lieber handelsübliche Mittel. Um Ihnen als Verbraucher die Wahl leichter zu machen, haben wir die Möglichkeiten hier näher beleuchtet:

Reinigung mit Hausmitteln wie Essig- und Zitronensäure

Viele Haushalte verlassen sich auf altbewährte Hausmittel wie Essig- und Zitronensäure. Zwar können diese Mittel den Kalk in der Waschmaschine entfernen, Tatsache ist aber, dass der Umgang mit Säuren bei den heutigen Haushaltsgeräten nicht ganz ungefährlich ist. Empfindliche Kleinteile wie Dichtungen können beschädigt werden. Wichtig ist es daher, die Säuren nicht unverdünnt anzuwenden. Am besten ist es, sie in viel Wasser aufzulösen und die Waschmaschine leer und auf höchster Stufe anzustellen.

Die schlechte Nachricht: Es gibt keine Tabelle, nach der sich die richtige Dosierung ermitteln lässt. Sie können sich einfach nach der Größe der Waschmaschine richten und auf Ihr Bauchgefühl oder Ihre Erfahrungen verlassen. Im Zweifelsfall lieber weniger verwenden und den Vorgang wiederholen.

Experten raten eher zu Zitronensäure als zu Essig zu greifen. Der Grund liegt darin, dass Zitronensäure – im Gegensatz zu Essig – weder Gummi noch Silikon angreift und einen angenehmen frischen Duft verbreitet.

Handelsübliche Mittel zum Entkalken

Neben Tabs und Pulver gibt es auch stärkere Mittel, oftmals in flüssiger Form, die speziell für die jährliche Entkalkung bei hartem Wasser verwendet werden. Im Gegensatz zu der Reinigung mit Säure ist hier die Dosierung vom Hersteller sehr genau angegeben.
Starke Entkalkertabs sind ebenfalls gut dosierbar, haben aber den Nachteil, dass sie bei kleineren Waschmaschinen Reste hinterlassen können. Chemische Entkalker enthalten viele so genannte Sprudelstoffe, die im Wasser aufsprudeln und die Kalkablagerungen von den Teilen ablösen.

Vor- und Nachteile:

  • bessere Dosierbarkeit als bei Hausmitteln
  • Geruchsneutral
  • einfache Anwendung
  • teurer als Hausmittel
  • umweltbelastender
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Waschmaschinen Hersteller empfehlen zum Reinigen der Waschmaschine dagegen meist Waschmaschinenreiniger. Wichtig ist nur, dass Sie am Ende eine saubere und entkalkte Waschmaschine haben.

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