Schwingungsdämpfer & Antivibrationsmatte Schwingungsdämpfer oder Antivibrationsmatten helfen gegen laute Betriebsgeräusche und Vibrieren der Maschine

Wenn Sie sich eine neue Waschmaschine kaufen, dann stellt sich oftmals die Frage, welches Zubehör noch benötigt wird. Ein großes Problem ist der Geräuschpegel der Maschine. Ob teures oder günstiges Produkt, durch unebene Böden oder andere Faktoren können die Betriebsgeräusche relativ laut ausfallen. Zudem kann sich die Maschine unbeabsichtigt in Gang setzen und so Beschädigungen hervorrufen. Mit der richtigen Waschmaschinenunterlage, wie z.B. einer Antivibrationsmatte, lässt sich diese Situation effektiv verhindern.

So gerät die Waschmaschine in Bewegung

In vielen Haushalten ist der Boden leicht uneben, es reichen bereits kleine Unregelmäßigkeiten aus. Die Maschine kann nicht optimal ausgerichtet werden und fängt an, im Betrieb, Bewegungen auszuführen. Dadurch steigt zum einen die Lautstärke, zum anderen kann sich die Waschmaschine mehrere Zentimeter weit durch den Raum bewegen. Einmal in Bewegung gekommen, kann sich eine Art Aufschaukeln einstellen und die Geräuschkulisse nimmt immer weiter zu. Gefährlich wird es, wenn Schläuche so weit gespannt werden, dass sie abreißen. Dann tritt Wasser aus oder das Stromkabel wird durch den Zug beschädigt.

Will man dies verhindern, gibt es mehrere Lösungen. 2 davon, nämlich den Schwingungsdämpfer und die Antivibrationsmatte wollen wir hier näher beleuchten.

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Lösung #1: Mit Schwingungsdämpfern die Maschine stabilisieren

Die Aufgabe von Schwingungsdämpfern ist es, der Waschmaschine einen sicheren Stand zu geben und der Geräuschpegel beim Schleudern zu mindern.

Das Prinzip ist daher, dass die Maschine nicht mehr mit dem Boden in Kontakt kommt. Hierfür werden vier Dämpfer benötigt, für jeden Fuß einer. Auf dem Markt finden Sie unter anderem Modelle, welche unter die Stellfüße der Waschmaschine platziert werden. Nach dem korrekten Ausrichten der Schwingungsdämpfer stellen Sie die Waschmaschine darauf ab. Durch das hohe Gewicht des Gerätes drückt sich dieses auf die relativ weichen Elemente und bleibt dort sicher stehen. Führt die Waschmaschine nun Bewegungen beim Schleudern aus, werden diese in die Dämpfer übertragen und abgefangen.

Alternativ können Sie auch Schwingungsdämpfer verwenden, welche über die Füße gezogen werden. Dieses Vorgehen ist in der Praxis etwas einfacher, da ein genaues Positionieren der Waschmaschine entfällt. Auch hier wird der Kontakt zwischen Gerät und Untergrund unterbunden, sodass die Vibrationen keine Geräusche erzeugen können.

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Was kosten Schwingungsdämpfer?

Schwingungsdämpfer für eine Waschmaschine gibt es im Baumarkt oder im Internet für nur rund 10€, also eine meist lohnende kleine Investition.

Lösung #2: Die Antivibrationsmatte sorgt ebenfalls für Abhilfe

Neben den Schwingungsdämpfern können Sie auch Antivibrationsmatten verwenden. Diese praktischen Helfer sorgen als Waschmaschinenunterlage für einen ruhigen und sicheren Betrieb des Geräts. Vielfach finden Sie bei den Produkten im Handel eine Kombination aus Antirutsch- und Antivibrationsmatte vor. Sie legen die Matte einfach unter die Maschine und diese kann weder verrutschen noch laute Schwingungen erzeugen. Auch hier gilt das Prinzip, dass die schwere Maschine sich auf die Matte drückt und daher stehen bleibt. Durch das Eindrücken werden die Bewegungen gedämpft. Zusätzlich kann die Unterseite mit einer Antirutschbeschichtung versehen sein. Sehr beliebt ist die Antivibrationsmatte bei stark unebenen Böden.

Noch erwähnt sei, dass Antivibrationsmatten sich auch für Toplader Waschmaschinen lohnen. Auch hier kann das Verrutschen minimiert werden.

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Erfahrungen mit Waschmaschinenunterlagen

Schaut man sich im Internet die Erfahrungen der Kunden, die eine Waschmaschinenunterlage gekauft haben, genauer an, so wird man schnell feststellen, dass sich eine Anschaffung eigentlich immer lohnt. Der Preis ist meist sehr gering und der Unterschied zu früher ist gerade beim Schleudern erheblich.

Zu empfehlen sind diese Unterlagen insbesondere in hellhörigen Mietshäusern, um die Nachbarn mit der Lautstärke der Waschmaschine nicht zu sehr zu stören.

Am besten ist eine Kombination aus Schwingungsdämpfer und Antivibrationsmatte. Sie können beide Produkte zusammen verwenden, so wird ein maximaler Effekt erzielt. Dieser ist notwendig, da die auftretenden Vibrationen nicht nur laut sind, sondern zusätzlich die Waschmaschine schädigen können. Durch den Einsatz von Geräuschdämmern wird außerdem noch die Lebensdauer der Waschmaschinen verbessert. Da die Hilfsmittel bereits schon für wenig Geld erworben werden können, sind sie eine lohnende Investition.

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2 Kommentare zu “Schwingungsdämpfer und Antivibrationsmatte für Waschmaschinen”

  • Josd 24. August 2018 at 15:10

    Tja. Was soll man nun glauben?
    Das hier klingt alles logisch. Nutze selbst auch seit Jahrzehnten die Gummitellerchen.
    Aber im Zusammenhang mit WM-Neukauf sagen AEG & Samsung, techn. Hotlines, übereinstimmend:
    Bloß keine Matte o.a. drunter!
    Gummi würde die Schwingungen gar nicht dämpfen, sondern in das Gerät zurückspiegeln!
    Maschinen seien für harte Böden konstruiert.
    Schön wäre eine Quelle, die das mal richtig vergleichend untersucht hat!

    Antworten
  • Oliver 26. September 2018 at 09:35

    Hallo Josd
    Ich habe bei unserer Waschmaschine beobachtet, daß die von mir untergelegten
    Schwingungsdämpfer es der Waschmaschine ermöglichen mehr hin- und her bzw.
    auf- und ab zu schwingen. (durch den fehlenden festen widerstand eines
    Bodens)

    Das ergibt bei einer gewissen Frequenz (Schleuderdrehzahl) der WM ein noch
    dramtischeres Gerumpeln=Belastung als ohne Unterlage und da kann ich mir gut
    vorstellen, daß es für das Gerät nicht gut/schädlich ist. Aber die
    Schwingung welche auf den Boden übertragen wird ist geringer. Man kann sich
    also aussuchen ob man das Gerät oder die Nachbarn schonen will…
    LG Oliver

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