Waschmaschine überladen Wenn die Waschmaschine überladen wird

Die Waschmaschine ist eine großartige Erfindung, die das Wäschewaschen sehr erleichtert. Aber was passiert, wenn Sie zu viele Kleidungsstücke hineinlegen und so die Waschmaschine überladen wird? Wenn Sie das nicht wissen, dann ist dieser Blogbeitrag genau das Richtige für Sie! In diesem Artikel werden wir über mögliche Folgen aufklären.

Wann ist die Waschmaschine überladen?

Die Hersteller geben in der Produktbeschreibung einer Waschmaschine an, wie viel Fassungsvermögen die Trommel zu bieten hat. Diese Gewichtsbegrenzung sollten Sie besser auch nicht überschreitten.

Viele nutzen deshalb seit Jahren eine einfache Regel, um ihre Waschmaschine richtig zu beladen. Die Eine-Hand-Regel besagt, dass neben Ihrer Wäsche nur noch eine handbreit Platz sein sollte. Das bedeutet also, dass Ihre Waschmaschine überladen ist, wenn Sie nach dem Beladen Ihre Hand nicht mehr in die Trommel hineinbekommen.

Experten halten diesen Grundsatz allerdings für überholt, denn heutige Waschmaschinen seien sehr robust und können viel Wäsche vertragen, ohne das das Lager in Mitleidenschaft gezogen wird. Sie empfehlen deshalb die Trommel am besten mit etwas leichtem Druck zu beladen. Ein Überladen der Waschmaschine kann laut dieser Meinung also wirklich nur dann passieren, wenn sie die Wäsche mit starkem Druck in die Maschine geben. Die Wäsche sollte nach dem Einlaufen des Wassers also nicht zu stark gegen das Bullauge zu drücken. Scheint sie dies zu tun, sollten Sie die Pause-Taste bzw. Nachlegefunktion nutzen. Nach einer kurzen Wartezeit können Sie bei den meisten Modellen die Tür öffnen und einzelne Kleidungsstücke entfernen.

Folgen, wenn Sie die Waschmaschine überladen …

1. Wenn die Waschmaschine überladen ist, wird die Wäsche nicht sauber

Wenn nicht zusätzlich zu einer Ladung stark verschmutzter Wäsche ausreichend Wasser verwendet wird, können die Seifen- und Waschmittelmoleküle nicht gleichmäßig in alle Schichten eindringen und den Schmutz wegspülen. Ihre Wäsche wird nicht sauber und kann nach dem Waschgang sogar unangenehm riechen.

Das liegt daran, dass die Textilien in der Trommel das ganze Wasser aufnehmen. Es reicht also nicht mehr, um das Waschmittel aufzulösen. Die Folge sind unschöne Waschmittelspuren auf der Kleidung und ein unangenehmer Geruch, denn aa sich die Waschmittelreste aufgrund des fehlenden Wassers nicht auflösen können, setzen sie sich mit der Zeit auch in der Maschine ab, so dass die Maschine anfangen kann zu riechen.

2. Die Wäsche wird beschädigt

Die Wäsche wird nicht nur nicht sauber, sie kann auch beschädigt werden, wenn Sie die Maschine zu voll beladen. Ihre Wäsche wird in der Trommel gegen die Gummidichtung gepresst und reibt an dieser, so dass Ihre Kleidung Schaden nehmen kann.

3. Eine Überladung der Waschmaschine führt auch übermäßigem Vibrieren

Wenn die Waschmaschine überlastet ist, vibriert sie stärker und erzeugt dadurch einen lauten Geräuschpegel. Gerade wenn Sie in einem Mietshaus leben oder selbst sehr geräuschempfindlich sind, kann dies unangenehme Folgen haben. Zudem kann die Waschmaschine übermäßig wackeln.

4. Ein Überladen der Waschmaschine kann dazu führen, dass sich Waschmittelreste in der Maschine absetzen

Schon mal von einer sog. „Kleiderwurst“ gehört? Das kann passieren, wenn die Waschmaschine überladen ist und sich die Kleidung fest zusammenrollt. Dadurch wird nur noch die Außenseite gewaschen und das Waschmittel kann nicht mehr in den Innenbereich vorstoßen, so dass dieser Bereich schmutzig bleibt.

5. Auch ein Lagerschaden ist denkbar

Auch ein Lagerschaden kann durch dauerhafte Überbeladung verursacht werden. Das Gewicht und die hohe Geschwindigkeit während des Schleuderns erzeugen großen Druck, der selbst die Glastür zum Zerbersten bringen kann.

Zusammenfassung

Es gibt also mehrere gute Gründe, warum Sie immer versuchen sollten, die Waschmaschine nicht zu voll zu beladen. Aber auch eine zu geringe Beladung mit Wäsche ist nicht zu empfehlen, da dies die Umwelt und wegen der Energiekosten Ihren Geldbeutel zusätzlich belastet.



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